• Äthiopien

Im Jahr 2016 haben wir von Volvic es uns zum Ziel gesetzt, dabei mitzuhelfen, den Zugang zu sauberem Wasser zu verbessern, indem wir ein neues UNICEF-Projekt in Äthiopien über die nächsten 3 Jahre finanziell unterstützen.

© UNICEF/UN09369/SEWUNET

Aktuell haben weniger als 50% der lokalen Bevölkerung in Süd-West Äthiopien Zugang zu Wasserstellen. Die Qualität des Wassers ist zudem häufig mangelhaft, was eine immense Herausforderung darstellt. In Äthiopien kann die Verbreitung von 60 bis 80% der ansteckenden Krankheiten auf den begrenzten Zugang zu sauberem Wasser und unzureichende sanitäre sowie hygienische Einrichtungen zurückgeführt werden. Auch der Schulbesuch, insbesondere der von Mädchen, steht in direktem Zusammenhang mit dem Mangel an sauberen Wasser sowie den sanitären Einrichtungen in den Schulen. In vielen Regionen Afrikas ist es Aufgabe der Mädchen, ihre Familien mit Trinkwasser zu versorgen. Hierfür müssen sie oftmals lange Wege bis zur nächsten Wasserstelle zurücklegen und können dadurch nicht zur Schule gehen. Außerdem sind auch getrennte Toiletten wichtig für sie – sonst fehlen sie im Unterricht, wenn sie ihre Regel haben.

Aus diesem Grund ist es das Ziel des derzeitigen UNICEF-Projekts in Äthiopien, 40.400 Menschen direkt und 600.000 Menschen indirekt Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen. Mehr als ein Drittel dieser Menschen sind Kinder, die zwischen 2016 und 2019 unter 5 Jahren alt sind. Das Projekt wird in der Süd-West SNNP-Region Äthiopiens umgesetzt. Dank der Unterstützung des Programms „1L = 10L*“ durch die Konsumenten wird Volvic von 2016 bis 2019 die Installation und Renovierung von 48 Wasserstellen in Dörfern, Schulen und Gesundheitszentren finanzieren, was 2,19 Milliarden Litern sauberen Wassers für die örtlichen äthiopischen Gemeinden entspricht.

 

 

Aber das Programm hört hier nicht auf: Wir fördern zusätzlich den Bau von sanitären Einrichtungen in zwölf Schulen und Gesundheitszentren. Außerdem unterstützen wir Bildungsmaßnahmen und Schulungen zum Erlernen grundlegender Hygienemaßnahmen, sowie die Instandhaltung von Brunnen.

 

Die gründlich aufeinander abgestimmten Aktionen des Programms sollen dazu beitragen, die Gesundheit der örtlichen Bevölkerung zu verbessern und die Anwesenheitsrate von Kindern in der Schule deutlich zu erhöhen. Dies gilt vor allem für Mädchen, die heute meist für die Bereitstellung von Wasser für ihre Familie verantwortlich sind. Das alles ermöglicht den Gemeinden die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

 

 

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