• Niger

Heute haben 64% der Bevölkerung von Niger keinen Zugang zu sauberem Wasser. Das war früher auch in Gada, einer kleinen Gemeinde in der Region Zinder in Niger, der Fall - bis sie im Jahr 2015 von dem UNICEF Programm, das von Volvic unterstützt wird, profitierte.

Frauen und Mädchen mussten in der Vergangenheit das Wasser entweder im Brunnen des Dorfes oder im Gesundheitszentrum abholen. Doch oftmals reichte das Wasser aus diesen Brunnen nicht aus, um die gesamte Gemeinde zu versorgen. Infolgedessen mussten sie stundenlang zu den Teichen gehen, die kilometerweit entfernt liegen. Häufig sind Mädchen für die Wasserversorgung der Familien verantwortlich. Die Mädchen wussten, dass sie es an diesen Tagen nicht rechtzeitig in die Schule schaffen würden. Darüber hinaus war das ganze Dorf von Cholera betroffen.

Dank der Hilfe der Volvic Konsumenten konnte Volvic UNICEF bei der Installation von 3 Wasserstellen unterstützen: eine im Dorf, eine im Gesundheitszentrum und eine an der Schule. Darüber hinaus wurden Sanitäranlagen an der Schule installiert, und die lokale Bevölkerung wurde auf grundlegende Hygienemaßnahmen, das Instandhalten von Wasserstellen sowie den respektvollen Umgang mit unterirdischen Quellen geschult. Das hatte einen enormen positiven Einfluss auf die lokale Gemeinschaft.

 

© UNICEF/MAXIME

Biniah Ibra, Leiterin der örtlichen Schule von Gada, erklärt:

„Die neue Wasserstelle und die Toiletten, die in der Schule installiert wurden, haben das Schulleben wirklich verändert. Vor allem der Abwesenheit junger Mädchen im Unterricht konnte dadurch entgegengewirkt werden. Früher kamen viele Mädchen zu spät zum Unterricht, meistens fehlten sie die erste Hälfte des Tages, weil sie Wasser holen mussten. Die Mädchen fehlten außerdem jeden Monat, wenn sie ihre Regel hatten. Darüber hinaus waren die Kinder wegen des unreinen Wassers und des Mangels an Hygiene oft krank, was die Abwesenheitsrate ebenfalls nach oben trieb. Die neuen Installationen waren wirklich eine Revolution: Die Mädchen kommen pünktlich zum Unterricht, die Kinder haben mehr Energie, weil sie besser mit Flüssigkeit versorgt sind, sie genießen es, in der Klasse zu sein, sind neugieriger und haben bessere Noten! Es ist schön, unter solchen Bedingungen zu unterrichten!“

 

 

 

 

 

© UNICEF/ISLAMANE

Djamila Sani, eine 12 jährige Schülerin erzählt:

„Bevor wir Zugang zu sauberem Wasser im Dorf und in der Schule hatten, waren die Hitze und die Trockenheit so schwer zu ertragen, dass man sich im Unterricht oder beim Spielen mit Freunden kaum konzentrieren konnte. Jetzt komme ich nie zu spät zur Schule, habe bessere Noten, lerne viel Neues und kann mit meinen Freunden in der Pause singen und tanzen!“ 

 

 

 

 

Mati Dan Mallam, Kommunikationsbeauftragter von UNICEF:

„Seit der Installation der neuen Wasserstellen konnte die Cholera in Gada erfolgreich bekämpft werden. Das ganze Dorf ist in einem besseren Gesundheitszustand, und unser größter Stolz ist, dass Kinder, besonders Mädchen, in die Schule gehen können.“

 

Dank der Unterstützung unserer Konsumenten hat das Volvic für UNICEF Programm in den vergangenen 12 Jahren den Zugang zu sauberem Wasser für über 465.400 Menschen verbessert. Dies geschah durch den Bau oder die Renovierung von 448 Wassersstellen. Insgesamt wurden über 33 Milliarden Liter Wasser für afrikanische Gemeinden bereitgestellt.

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